Begonnen hat alles mit dem Aufsagen von Gedichten, die gestenreich untermalt oder pantomimisch begleitet wurden. Schließlich waren es Sketche, die von Frau Friesl-Junker ins Bayerische, mit Hilfe von Schülern aus anderen Regionen in deren jeweilige Dialekte übertragen wurden. Daraus entstand das jährliche Weihnachtsspiel, das zwar von einem Theaterverlag stammte aber immer auf die örtlichen Gegebenheiten und die Anzahl der Mitspieler abgestimmt wirdw. Selbstverständlich werden die Stücke häufig nach Ideen der Schüler umgeschrieben.

Inzwischen ist daraus eine feste Theatergruppe geworden, bei der jedes Mal Schüler aller Jahrgangsstufen mitwirken. Leider gibt es viel mehr Interessenten als zu besetzende Rollen. Das Ende der Schulzeit wird oft auch deshalb bedauert, weil es zugleich das Ende des Mitwirkens in der Theatergruppe bedeutet. Viele Schüler sind sich dessen bewusst, dass das Theaterspiel ihr Selbstbewusstsein erheblich gestärkt hat.
M. Friesl-Junker
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