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Comenius

 Europäische Schulen zu Gast an der WKR


v.l.n.r.u.o.n.u     Sándor Samu, Zoltán Molnár, Robert Kirk, Robert McCallum, Julia Beck, Regina Spitzer
Gert van Wilsum, Jaap Schouten, Violetta Mucha, Teresa Niznikiewicz, Agnieszka Pachulczak, Günter Morhard, Marion Mäck-Tatz, Christian Schmitz 
Sabine Veenendaal, Anette Werner-Noah, Patricia Guillama Rodriguez, Laura Leal Cruz, Lisette Sentis, Uschi Meisinger-Schmidt

 

Die Wolfgang-Kubelka-Realschule Schondorf darf sich für zwei Jahre „Comenius-Schule“ nennen. Deshalb traf sich am Montag die Schulfamilie der WKR mit Vertretern aus fünf europäischen Ländern und der Realschule Herrsching zur Auftaktveranstaltung des „Comenius-Projekts“. Günter Morhard, der neue Leiter der Schondorfer Realschule, begrüßte Lehrer aus Schottland, Spanien, Ungarn, Polen und Holland, die in den nächsten zwei Jahren zusammen mit den beiden Ammersee-Realschulen ein gemeinsames Thema in Angriff nehmen werden.

 „Energie-Grundlage unseres Lebens“, so lautet der Titel, den die Projektleiterin Ursula Meisinger-Schmidt, Konrektorin an der WKR, gemeinsam mit den europäischen Partnerschulen erarbeitet hat. Ein technisches Thema einerseits, aber auch die Beschäftigung mit Fremdsprachen andererseits soll ein entscheidender Ansporn für die beteiligten Schüler und ihre betreuenden Lehrer sein. Denn schließlich besuchen die sieben Delegationen aus sechs Ländern im Verlauf der Projektphase alle beteiligten Partnerschulen zum gemeinsamen Austausch. 

Nachdem die erste Phase des Projekts zunächst die Geschichte der Energie in den Mittelpunkt stellt, beschäftigt sich die zweite Phase mit der Gegenwart. So wird beispielsweise der Energieverbrauch an den beteiligten Schulen gemessen und auf dieser Grundlage ein Energietagebuch erarbeitet. Auch ein „Energiespartag“ darf nicht fehlen. Letztendlich ist die Idee einer energiesparenden Schule der Zukunft eine entscheidende Zielsetzung der gemeinsamen, zweijährigen Arbeit. 

Unterschiedliche Schulsysteme kennenzulernen, nationale und regionale Besonderheiten der beteiligten Länder herauszustellen und an einem Thema fächer- und länderübergreifend zu arbeiten sind wichtige Erfahrungen, die im Verlauf der zwei Jahre von allen Beteiligten gesammelt werden können. So wird Europa nicht nur theoretisch erfahren, sondern auch persönlich erlebt und weiterentwickelt.